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Regionalkraftwerk Mittlerer Inn

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Wasserkraft mit einem künstlerischem Anspruch

Im Bereich Polling/Hatting/Pettnau plant die IKB die Errichtung des Regionalkraftwerks Mittlerer Inn. Das Stauwerk samt Krafthaus soll jährlich rund 88 Millionen Kilowattstunden Strom in das regionale Netz einspeisen.

Durch die technische Vorplanung sind die Baulichkeiten bereits detailliert vorgegeben. Statt diese bloß formal zu verkleiden, entschied sich DIN A4 Architektur im Zuge des geladenen Wettbewerbs dafür, die gegebenen Räumlichkeiten als künstlerische Präsentationsfläche zu nutzen.

Architektur

Das Obergeschoß des Krafthauses wird an drei Seiten komplett verglast. Die geschlossene Fassade im Bereich der Nebenräume wird mit schwarzen Metallplatten verkleidet, analog zum Stahlgeländer der Wehrbrücke werden vertikale Stahlrippen eingesetzt. Dadurch entsteht ein fließender Übergang von Geländer zu Fassade. Die Wehrbrücke wird an den Betonkörper der Rechenanlage angepasst und bildet gemeinsam mit den seitlichen Böschungswänden eine einheitliche Optik. Am südlichen Ende des Baukörpers werden die zu lagernden Dammbalken rippenförmig vertikal aufgestellt und so Teil der Architektur. Die an sich leere Maschinenhalle wird als Präsentationsraum genutzt, dieser wird für Passanten des Fuß- und Fahrradweges erlebbar und auch von der Autobahn her mittels Licht- oder Rauminstallationen sichtbar gestaltet.

Kunst am Bau

Die Bespielung des Maschinenraumes mit künstlerischen Rauminstallationen ist angedacht, möglichst bei temporärer Begehbarkeit der Maschinenhalle. Als Lichtprojektionen kommen Kunstwerke beziehungsweise informelle oder werbetechnische Projektionen der IKB in Frage. Diese können mittels Beamer oder LED-Vorhängen umgesetzt werden.