Postgründe Volders

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Auszug Juryprotokoll: "Die Wettbewerbsarbeit bietet zur Bundesstraße hin einen "Laubengangtypus" in Form von gestapelten Wohnungen über zwei Geschoße an, welche auch als Lärmschutz für die übrige Bebauung auf dem Areal konzipiert ist. Gleichzeitig bilden die beiden nördlichen Baukörper durch ihre Strukturierung eine attraktive Ansicht zur Bundesstraße und eine geeignete Lösung der Ortseinfahrt. Im südlichen Bereich des Wettbewerbsareals entsteht eine städtebaulich gelungene Komposition aus Baukörpern unterschiedlicher Bauhöhe. Durch die Situierung der Tiefgaragenabfahrt und der übrigen Parkplätze entsteht auf dem Areal eine Bebauung in "Kleinquartieren" mit einer differenzierten Höhenstaffelung und so bietet die Wettbewerbsarbeit neben einer qualitätsvollen Bebauung auch eine hohe Aufenthaltsqualität in den großzügigen Hofbereichen."

Der Individualverkehr wird unmittelbar an der Einfahrt (von der Bundesstraße) auf den Parkplatz bzw. in die Tiefgarage abgeleitet. Das übrige Wettbewerbsareal ist als verkehrsfreie Zone konzipiert und verspricht eine hohe Aufenthaltsqualität für Bewohner und Besucher. Dieser innovative Ansatz wird vom Preisgericht, insbesondere im Hinblick auf die Vorgaben in der Wettbewerbsausschreibung, äußerst positiv gesehen.

Die durch die Lösung der internen Vernetzung der „Höfe“ über Fuß- und Radwege und die Anbindung dieser Wege an das bereits bestehende Wegenetz Richtung Westen ergibt sich – neben der Schaffung von qualitätsvollen Freiräumen auf dem Wettbewerbsareal – auch eine schlüssige Einbindung in die Umgebung. Durch die wechselnden Orientierungen der Baukörper und die großzügigen Zwischenräume ergibt sich eine ausreichende Belichtung der Wohneinheiten. Die durch die Situierung des „Laubengangtypus“ angestrebte Schallreduktion im Bereich der übrigen Bebauung wird vom Preisgericht als geeigneter Ansatz für das Thema Schallschutz gesehen.

Die räumliche Organisation der Nutzungen ist in allen Bereichen nachvollziehbar dargestellt. Besonders positiv sieht das Preisgericht die in der Wettbewerbsarbeit dargestellten Wohnungstypen, insbesondere auch den „gestapelten Reihenhaustypus“. Die Angaben und Darstellungen zur Gebäudehülle lassen auf eine qualitätsvolle Entwicklung der Bebauung schließen. Durch die Verkehrserschließung unmittelbar an der Bundesstraße sind im übrigen Wettbewerbsareal ausreichend Möglichkeiten und Flexibilitäten zur Veränderung der Bebauung und der Freibereiche gegeben.

Postgründe Volders
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Projekttyp
Wettbewerb
Bauherr
Gemeinde Volders
Standort
6111 Volders / Österreich
Auftrag
geladener Wettbewerb
Jurierung
1. Preis
Planungsbeginn
2020
Projektstatus
in Bearbeitung
Bruttogeschoßfläche in m2
11.200
Wettbewerbsteam
DI Kim-Nadine Bahr
Lena Tholen
Projektleitung
DI Markus Prackwieser
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