Postgründe Volders
Der Individualverkehr wird unmittelbar an der Einfahrt (von der Bundesstraße) auf den Parkplatz bzw. in die Tiefgarage abgeleitet. Das übrige Wettbewerbsareal ist als verkehrsfreie Zone konzipiert und verspricht eine hohe Aufenthaltsqualität für Bewohner und Besucher. Dieser innovative Ansatz wird vom Preisgericht, insbesondere im Hinblick auf die Vorgaben in der Wettbewerbsausschreibung, äußerst positiv gesehen.
Die durch die Lösung der internen Vernetzung der „Höfe“ über Fuß- und Radwege und die Anbindung dieser Wege an das bereits bestehende Wegenetz Richtung Westen ergibt sich – neben der Schaffung von qualitätsvollen Freiräumen auf dem Wettbewerbsareal – auch eine schlüssige Einbindung in die Umgebung. Durch die wechselnden Orientierungen der Baukörper und die großzügigen Zwischenräume ergibt sich eine ausreichende Belichtung der Wohneinheiten. Die durch die Situierung des „Laubengangtypus“ angestrebte Schallreduktion im Bereich der übrigen Bebauung wird vom Preisgericht als geeigneter Ansatz für das Thema Schallschutz gesehen.
Die räumliche Organisation der Nutzungen ist in allen Bereichen nachvollziehbar dargestellt. Besonders positiv sieht das Preisgericht die in der Wettbewerbsarbeit dargestellten Wohnungstypen, insbesondere auch den „gestapelten Reihenhaustypus“. Die Angaben und Darstellungen zur Gebäudehülle lassen auf eine qualitätsvolle Entwicklung der Bebauung schließen. Durch die Verkehrserschließung unmittelbar an der Bundesstraße sind im übrigen Wettbewerbsareal ausreichend Möglichkeiten und Flexibilitäten zur Veränderung der Bebauung und der Freibereiche gegeben.
Lena Tholen











